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Emilia Schlotterbeck

A horse is the best dancing partner you can choose.

Für diese Erkenntnis habe ich einige Zeit gebraucht, fasziniert haben mich Pferde aber schon seit meiner Kindheit! Im Alter von 5 Jahren begann mein reiterlicher Weg, welcher mich bis heute noch sehr prägen sollte, klassisch in einer Reitschule. Unkooperative Pferde? Genau mein Ding! Ruhige und nicht bockende Pferde waren für mich eher langweilig. Das Fallen habe ich in dieser Zeit somit definitv gelernt! 

Über mehrere Jahre in der Reitschule wurde der Wunsch nach einem eigenen Pferd immer größer und ich suchte Mittel und Wege meine Eltern von meinem Plan zu überzeugen. So brachte ich meine Mutter nach 20-jähriger Reitpause zurück in den Sattel und kam meinem Traum immer näher. Täglich habe ich über nichts anderes geredet und schließlich kam es dann zum Deal mit meinen Eltern: Wenn du mit deiner Geige einen Preis gewinnst, bekommst du ein Pferd. Zu dieser Zeit eigentlich völlig unrealistisch, aber ich bin mir sicher es war Schicksal: Ich konnte bei einem Musikwettbewerb den zweiten Preis belegen. 

Die Pferdesuche begann und ich war damals 11, als die 4-jährige P.R.E Stute Fantastica in mein Leben trat. Etwas besseres hätte mir nicht passieren können. Durch ihren extrem starken und eigenwilligen Charakter lernte ich so einiges über den Umgang mit Pferden. Über Respekt, über Selbstbeherrschung, über Vertrauen, ja aber vor allem über Geduld. Ich musste durchaus Rückschläge erleben und lernen, dass es nicht selbstverständlich ist, ein Pferd zu reiten. Aber umso mehr unglaubliche und tolle Momente hat mir diese Stute beschert. Mit ihr habe ich die ersten Versuche in der Freiarbeit gemacht und sie hat mir gezeigt, was es heißt, mit einem Pferd zu tanzen. Wir sind zusammen gewachsen, in zweierlei Hinsicht. Und dafür bin ich Fanta bis heute noch unendlich dankbar. 

Unverhofft kommt oft kauften wir 2013 völlig unerwartet ein zweites Pferd: Orador, einen zu diesem Zeitpunkt 12-jährigen Andalusier Wallach. Er war eher ein ausgemustertest Freizeitpferd, ist heute aber definitiv mein Lehrmeister für die Dressur.

Und genau die spielt für mich neben der Freiarbeit und dem Miteinander mit den Pferden eine unglaublich große Rolle! 

Bei meinem ersten Urlaub auf der Hacienda Buena Suerte in Andalusien konnte ich mich für die spanische Reitweise begeistern und sie fasziniert mich unglaublich. Es folgten viele Kurse in Deutschland mit meinen Pferden,  vor allem bei Manolo Oliva, aber auch Nuno Avelar und Eduardo Almeida. 

Dieses Jahr habe ich erfolgreich mein Abitur abgeschlossen, war mit meinen Pferden auf einigen Shows, wie z.B. dem diesjährigen Mustang Makeover und habe eine Lehr-DVD über die Freiheitsdressur gedreht. 

Die Hacienda besuchte ich, seit meinem ersten Urlaub dort, weiterhin regelmäßig und so kommt es, dass ich diesen Winter dort verbringe um noch weiter zu lernen.

Wenn ich nach Deutschland zurückkomme, erwartet mich die Zeit mit dem Mustang, auf die ich mich unglaublich freue. Es wird aufregend, wir sehen uns in Aachen!

 

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