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Marina und Julia Schuster

 

Marina: Mit meinen 13 Jahren wird meine Biografie wohl nicht ganz so lang werden und dennoch möchte ich euch natürlich ein wenig von mir erzählen. Ich bin mit Pferden groß geworden. Von klein an hat meine große Schwester mich an die Hand genommen und mir die Welt der Pferde gezeigt.

So kommt es, dass ich heute mit unseren 3 Ponys alles Mögliche machen und anstellen kann. Ich merke selbst, dass ich noch sehr viel lernen muss, aber gebe stets mein Bestes, um fair und verständnisvoll meinen Freunden gegenüber zu sein.

Ich freue mich schon sehr auf die klare Kommunikation des Mustangs, denn er wird mein Verhalten gut spiegeln, sodass ich viel über meine Art und die Arbeit mit Pferden lernen kann.

Julia: Ich werde in meiner Familie oft liebevoll als "die Pferdeverrückte" bezeichnet. Mit 6 Jahren habe ich es endlich geschafft, meine Eltern zu überreden in den Reitunterricht zu gehen. Nicht viel später war mir einmal die Woche reiten aber nicht häufig genug und ich bekam zwei Pflegeshettys.

Schon hier habe ich gemerkt, wie unterschiedlich Pferde sind und dass mit jedem Pferd anders umgegangen werden muss. Während die eine eher sensibel und schnell war, war der andere bockig und faul, genervt von den Reitschülern ;-). Mit 8 Jahren bekam ich dann mein erstes eigenes Pony. Inka ist noch heute an meiner Seite und mein absolutes Seelenpferd. Viele Jahre lang machte ich nur Sachen mit ihr. Ich erlebte die unterschiedlichsten Dinge und sie gab mir unheimlich viel Sicherheit und ein tiefes Vertrauen.

Seit meinem 12. Lebensjahr arbeite ich mit unterschiedlichen Pferden. Jede freie Minute wird im Stall verbracht. Das Dressurreiten war und ist meine Leidenschaft. Ich merkte jedoch schnell, dass es im Sport generell viele unglückliche Pferdegesichter gibt, was ich absolut schrecklich fand und finde. Das Pferd ist mein Freund, ich möchte Harmonie und Leichtigkeit und keinen Druck und Zwang. Das möchte ich beim Reiten sowie bei der Bodenarbeit.

Hierfür setze ich meinem Pferd klare Grenzen und belohne es, wenn es etwas richtig macht. Vom Strafen halte ich nichts... natürlich muss ich ein Pferd korrigieren, wenn es sich mir gegenüber rüpelhaft verhält, eine Strafe versteht es hingegen nicht.

Ein Pferd ist ein wundervolles Wesen, welchem ich mit Achtung und Respekt entgegentrete. Meiner Meinung nach ist es eine Ehre, dass wir mit ihnen arbeiten und sie reiten dürfen. Manchmal verliert man dies aus den Augen, da die meisten unserer domestizierten Pferde sehr nachsichtig und gutmütig uns gegenüber sind.

Ich freue mich unheimlich auf den Mustang. Gemeinsam einen individuellen Pfad finden, welcher für unser 3er-Team der richtige Weg ist und dadurch gegenseitige Erfahrungen austauschen: Der Mustang lehrt uns von der Wildnis und wir zeigen ihm liebevoll unsere Menschenwelt.

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