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Nadja Eisenhauer

 

 

Mein Name ist Nadja Eisenhauer.Geboren wurde ich am 27. April 1990 in Heppenheim in Südhessen. Bereits von Kindesbeinen an bin ich Pferden und dem Reitsport verfallen.Nach 4 Jahren Voltigieren für die Kleinen durfte ich im Alter von 8 Jahren endlich mit dem "richtigen Reiten" beginnen.So lernte ich 3 Jahre lang die Basics des Westernsports. Im Jahre 2001 legte ich die Westernreiterei nieder und begann stattdessen mit dem Dressur und Springreiten. Knapp 4 Jahre später hatte ich das Glück, mit meiner damaligen Reitbeteiligung erste Turniererfahrungen sammeln zu können. Noch im selben Jahr bekam ich mein erstes eigenes Pferd, die damals erst 4 Jährige Stute Ravennas Quest und mit ihr änderte sich gezwungener Maßen erstmals meine Einstellung zum Umgang mit dem Pferd und meiner Reitweise. Mit dem üblichen "Druck", den ich wie so viele Andere erlernt hatte kam ich bei diesem Pferd nicht weiter, also musste eine Alternative her.Diese fand ich durch Christina Wagner im Natural Horsemanship wodurch ich zahlreiche Eindrücke über alternative Ausbildungsmethoden sowie über allgemeines Pferdeverhalten sammeln konnte, was mein Denken völlig veränderte. Nach der Schule im Alter von 17 Jahren entschied ich mich, meine Leidenschaft zum Beruf zu machen. Ich lernte auf verschiedenen Gestüten unterschiedlichster Reitweisen ganz verschiedene Pferde und Herangehensweisen kennen. Arbeitete neben Dressur- und Springpferden auch mit Gangpferden und Galoppern, bekam einen Einblick in alle Bereiche der Pferdezucht und -Haltung und den internationalen Handel. Ich finde es unheimlich wichtig, nicht nach einem festgelegten Schema zu arbeiten. Jedes Pferd ist individuell und ebenso muss auch der Ausbildungsweg sein.So belegte ich Schulungen über Gesundheit, Fütterung, Anatomie und Biomechanik, lernte sowohl Hufstellungen zu analysieren und zu korrigieren als auch die korrekte Passform verschiedenster Sättel zu erkennen.Ich belegte Lehrgänge verschiedenster Reitweisen und nahm mir aus allem viel Input mit.So arbeite ich heute Reitweisenübergreifend stets Lösungsorientiert dabei aber immer pro Pferd. Mir ist es wichtig, dass Pferd und Mensch zusammenarbeiten, sich gegenseitig respektieren und Vertrauen können.Meiner Leidenschaft für den Spring- und Vielseitigkeitssport bin ich dennoch bis heute treu geblieben. Bilde neben Freizeitpferden auch Sportpferde bis zur Mittelschweren Klasse aus, bin lizenzierter Trainer des DOSB und gebe Kurse in allen drei Disziplinen sowie FN-Abzeichenlehrgänge. Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass Leistungssport und Horsemanship sich nicht ausschließen müssen. Egal in welcher Disziplin. Ganz im Gegenteil: Wenn man am selben Strang zieht kommt man viel schneller ans Ziel und auch oft darüber hinaus.Gleiches gilt für mich auch für rein 2-beinige Teams - statt immer miteinander zu konkurrieren ist es doch deutlich einfacher zu kooperieren.So bin ich inzwischen mit gleichdenkenden Trainern im gesamten Bundesgebiet verknüpft. Wir vermitteln uns Pferde und Kunden untereinander, holen uns Inspiration und profitieren voneinander. Man muss nicht immer den gleichen Weg verfolgen oder zur gleichen Zeit am Ziel ankommen, aber man sollte sich am Ende umdrehen und den gegangenen Weg guten Gewissens betrachten können.Einen ganz großen Stellenwert nimmt dabei die Basisarbeit ein. Man baut kein Haus dessen Fundament Risse aufweist. Erst muss die Basis stimmen ehe man darauf aufbauen und mehr fordern kann, sonst stößt man irgendwann an Grenzen, die man nicht durch schnelles Ausbessern beheben kann.

 

 

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