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Situation der Mustangs in den USA

Der American Mustang ist eine lebende Legende. Sein Mythos begeistert viele Menschen, genau wie seine Heimat – der Westen der USA.

Die Situation der Mustangs hat sich jedoch in den vergangenen Jahren drastisch verändert. Überpopulation und die Einschränkung der natürlichen Lebensräume dieser wundervollen Tiere haben zur Folge, dass das Nahrungsangebot zu gering ist. Seit Anfang der 70er ist die US-Regierung daher aktiv für den Schutz und den Erhalt der Mustang-Population zuständig.

Das BLM (Bureau of Land Management) stellt sicher, dass die Herden nicht zu groß werden und fängt einen Teil der Pferde ein, um sie in Auffangstationen unterzubringen. Diese Tiere sollen dann in einem Adoptionsverfahren an Pferdefreunde vermittelt werden. Aktuell leben etwa 58.000 Mustangs in freier Wildbahn und 47.000 in Auffangstationen.

Seit 10 Jahren veranstaltet die Mustang Heritage Foundation in den USA das EXTREME MUSTANG MAKEOVER, um die Zahl der Adoptionen zu erhöhen. Zu unserem großen Bedauern ist die Nachfrage in den USA sehr gering, es werden nur etwa 2.000 Pferde pro Jahr im Rahmen eines Adoptionsverfahrens vermittelt. Jährlich wächst die Population um etwa 8 bis 10.000 Pferde an.

American Mustang Germany startet im Sommer 2017 eine ähnliche Veranstaltung in Deutschland, mit der wir die Situation der Mustangs verbessern und diese Rasse in Europa etablieren möchten.